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Kagi-Charts: Ein Leitfaden für Trader

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Die Kagi-Charts haben ihren Ursprung in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts, als sich der japanische Aktienmarkt entwickelte. Diese Charts bestehen aus einer Reihe miteinander verbundener vertikaler Linien. Die Dicke und die Richtung dieser Linien werden durch die Preisbewegungen bestimmt. Dabei spielt die Zeit keine Rolle.

Wenn der Preis in die gleiche Richtung weiter steigt, wird die vertikale Linie im Chart länger. Dreht sich der Preis jedoch um einen vordefinierten Wert (Umkehrkoeffizient), wird eine neue vertikale Linie in einer neuen Spalte gezeichnet. Die Dicke der Kagi-Linien ändert sich, wenn die Preise ihre vorherigen Höchst- oder Tiefstwerte überschreiten.

Die Kagi-Charts wurden in den USA durch das Buch von Steve Nison mit dem Titel "Beyond Candlesticks" bekannt.

Diese Charts zeigen, wie Angebot und Nachfrage auf dem Markt wirken. Eine Folge dicker Linien deutet darauf hin, dass die Nachfrage höher ist als das Angebot (der Markt wächst). Eine Serie dünner Linien bedeutet, dass das Angebot die Nachfrage übersteigt (der Markt fällt). Der Wechsel zwischen dicken und dünnen Linien signalisiert, dass der Markt im Gleichgewicht ist (Angebot entspricht Nachfrage).

Das grundlegende Handelssignal in einem Kagi-Chart ist die Linienstärke: Wird eine dünne Linie dick, solltest du kaufen, umgekehrt gilt: Verkaufen, wenn eine dicke Linie dünn wird. Eine Folge steigender Höchst- und Tiefstwerte spricht für die Stärke der Aufwärtsbewegung, während fallende Höchst- und Tiefstwerte auf einen schwachen Markt hindeuten.

Parameter

  • Porog - Umkehrkoeffizient in Prozent






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